Braintertainment | Über Uns
Braintertainment ist eine Sammlung kultureller Anregungen, Wissens-Archäologie und essayistisches Lektüre-Archiv. Wir stellen die folgenden Fragen: Welche Ideen lassen uns einen Sinn im Leben erblicken und helfen uns, bessere Entscheidungen zu treffen? Welche Erkenntnisse zeigen uns, wie diese Gesellschaft und die Welt wirklich funktionieren?
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Über brain​ter​tain​ment​.org

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Brain­ter­tain­ment ist ein Kul­tur-Blog, ein essay­is­ti­sches Lek­türe-Archiv, eine ste­tig wach­sende Samm­lung kul­tu­rel­ler Anre­gun­gen, eine Archäo­lo­gie des Wis­sens und eine Schule des Lebens. Wir gra­ben tief in der Geschichte des Den­kens und der Lite­ra­tur. Wir legen alte, manch­mal ver­schüt­tete Infor­ma­ti­ons­stränge wie­der frei. Vie­les wurde bereits gesagt, aber das heißt nicht, dass es nicht wert sein kann, wie­der und wie­der gesagt zu wer­den. Man­ches muss neu inter­pre­tiert und an die Bedürf­nisse des digi­ta­len Zeit­al­ters ange­passt wer­den.

Wir ver­zich­ten voll­stän­dig auf Wer­bung und Adver­to­ri­als und füh­ren keine Bezahl­schran­ken ein. Wir finan­zie­ren uns haupt­säch­lich über die Spen­den unse­rer Leser und Zuhö­rer.
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Unser Leit­bild

Die mensch­li­che Gesell­schaft war und ist immer noch ein auf­klä­re­ri­sches Pro­jekt. Unsere Gegen­wart wird beherrscht von der Zukunft, vom unbe­ding­ten Wil­len zum Fort­schritt. Wir ver­su­chen heute in einer Zeit zu leben, in der per­ma­nent Koor­di­na­ten ver­scho­ben, Glau­bens­sätze wider­legt und Tabus gebro­chen wer­den. Wir haben bahn­bre­chende Vor­aus­set­zun­gen für den Fort­schritt geschaf­fen: Infor­ma­tio­nen sind all­ge­gen­wär­tig. Wir ver­sin­ken in ihnen. Mit dem Inter­net errei­chen uns unend­li­che viele Daten, frei Haus, bei­nahe kos­ten­los. Wir lesen Nach­rich­ten, Tweets, Sta­tus-Updates, Wiki­pe­dia-Ein­träge. Nie­mand redet mehr vom glo­ba­len Dorf, weil es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit gewor­den ist. Das Welt­wis­sen liegt uns zu Füßen.

Ande­rer­seits zwingt die Wirt­schafts­weise unse­rer Epo­che die Men­schen in Kon­kur­renz zuein­an­der und zur Anpas­sung an eine zyni­sche öko­no­misch-ratio­nale Norm. Viele leben in einer Art exis­ten­zi­el­ler Dun­kel­heit und haben die Suche nach dem wah­ren Wesen des Men­schen und nach Mög­lich­kei­ten einer fried­li­chen, gerech­ten Gesell­schaft ins­ge­heim auf­ge­ge­ben. Sie wol­len von Fra­gen ver­schont blei­ben und in Ruhe gelas­sen wer­den. Sie inter­es­sie­ren sich allen­falls noch für Tech­ni­ken und Tricks, mit denen sie Erfolg haben und im Wett­be­werb bestehen kön­nen. Infor­ma­tio­nen die­nen ihnen als Muni­tion im Kampf um per­sön­li­che Vor­teile und zur Errei­chung ihrer Ziele.

Die Ideale einer offe­nen Gesell­schaft waren aber auch von außen viel­leicht nie stär­ker bedroht als heute. Mit unse­rer her­kömm­li­chen Ratio­na­li­tät und unse­rem Mach­bar­keits­wahn sto­ßen wir an öko­lo­gi­sche Gren­zen. Die uni­ver­sale Über­wa­chungs­ge­sell­schaft, in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten ein­ge­übt, steht vor ihrer Voll­endung. Die Uto­pien der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und des Inter­nets sind fürs Erste ent­zau­bert und ent­pup­pen sich zum Teil als dys­to­pi­scher Alb­traum. In den Echo­kam­mern sozia­ler Medien ver­lie­ren Men­schen noch den letz­ten Rest an Tole­ranz und Empa­thiefä­hig­keit, der ihnen nach der neo­li­be­ra­len Gehirn­wä­sche geblie­ben ist.

Weis­heit in der Wis­sens­ge­sell­schaft

Wo steht die Mensch­heit also heute? Wo fin­den wir noch Ori­en­tie­rung? Wer­den wir zu intel­li­gen­te­ren und krea­ti­ve­ren Men­schen? Erfül­len wir die Anfor­de­run­gen der Auf­klä­rung: an allem zu zwei­feln und uns – auch gegen Wider­stände – immer unse­res eige­nen Ver­stan­des zu bedie­nen? Kön­nen Infor­ma­tio­nen allein uns Ori­en­tie­rung bie­ten? Kön­nen sie Weis­heit ein­fach erset­zen?

Die Ant­wort lau­tet natür­lich: Nein. Erneut muss die Anstren­gung unter­nom­men wer­den, die Prä­mis­sen unse­rer Auf­klä­rung einer kri­ti­schen Betrach­tung zu unter­zie­hen. Der Gefahr einer Regres­sion in alte und neue Mus­ter der geschlos­se­nen Gesell­schaft muss unbe­dingt begeg­net wer­den.

Von der Infor­ma­tion zum Wis­sen, zur Ori­en­tie­rung und zur Weis­heit ist es ein lan­ger Weg. Vor allem muss man ihn aber beschrei­ten. Für einen mensch­li­chen Fort­schritt braucht die Mensch­heit intel­li­gente und krea­tive Indi­vi­duen. Die Grund­la­gen von Intel­li­genz und Krea­ti­vi­tät aber sind Wis­sen und Weis­heit, und für Wis­sen und Weis­heit benö­tigt unser mensch­li­ches Gehirn Infor­ma­tio­nen und Ori­en­tie­rung.

Brain­ter­tain­ment lei­ten daher die fol­gen­den Fra­gen: Wel­che Ideen las­sen uns einen Sinn im Leben erbli­cken und hel­fen uns, bes­sere Ent­schei­dun­gen zu tref­fen? Wel­che Erkennt­nisse zei­gen uns, wie diese Gesell­schaft und die Welt wirk­lich funk­tio­nie­ren? Wie kön­nen Wis­sen und Weis­heit dabei hel­fen, Mit­ge­fühl und Tole­ranz in der Gesell­schaft zu beför­dern?

Die Infor­ma­ti­ons­flut wird wei­ter anwach­sen. Ohne Ori­en­tie­rung wer­den wir in ihr ertrin­ken. Digi­ta­li­sie­rung, Ver­net­zung und Auto­ma­ti­sie­rung wer­den das Leben der Men­schen auf die­sem Pla­ne­ten auf den Kopf stel­len. Bei­nahe alles steht in den kom­men­den Jahr­zehn­ten zur Dis­po­si­tion. Von mensch­li­cher Arbeit bis hin zu mensch­li­cher Ethik wird alles neu defi­niert. Auch aus die­sem Grund sind wir hof­fent­lich noch recht­zei­tig auf dem Weg von der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft in die Wis­sens­ge­sell­schaft. In Zukunft wird es immer weni­ger auf reine Infor­ma­tio­nen ankom­men, als immer mehr auf deren Inter­pre­ta­tion, Ein­ord­nung und Gewich­tung. Wenn wir rea­lis­tisch (und am Leben) blei­ben wol­len, müs­sen wir wie­der idea­lis­ti­scher wer­den und Mut haben, uns einen eige­nen Reim auf die Dinge zu machen.

Wir brau­chen gute Ideen, viel Wis­sen, echte Erkennt­nisse und mehr Ori­en­tie­rung.

Viel­leicht kehrt dann irgend­wann sogar die Weis­heit zurück.

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